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Vorraussetzungen für das Elterngeld

Für Eltern können Kinder eine große finanzielle Belastung bedeuten. Nicht immer kann man seinen Kindern die Wünsche so erfüllen wie man es gerne täte. Mit Hilfe des Elterngeldes soll die finanzielle Situation etwas aufgebessert werden.

Das Elterngeld steht rechtlich gesehen jeder Person zu, die ihren Wohnsitz in Deutschland hat oder arbeitsbedingt einen Aufenthalt in Deutschland hegt. Außerdem muss die Person mit seinem Kind in einem Haushalt leben und es selbst betreuen bzw. erziehen. Weiterhin ist jeder berechtigt Elterngeld zu beziehen, der keiner bzw. keiner vollen Erwerbstätigkeit nachgeht (Detaillierte Infos zum Elterngeld)

Das Elterngeld wird mit dem Einkommen des in den letzten 12 Kalendermonaten, vor dem Geburtsmonat des Kindes, durchschnittlich vergüteten Gehalts, bis zu einem Höchstverdienst von 1.800€, berechnet. Dabei beläuft sich das Elterngeld auf einen Prozentsatz von 67% und wird für die Monate voll ausgezahlt, in denen die Beantragenden keine Vergütung aus einer Erwerbstätigkeit erzielen.

Weitere Elterngeldberechtigten sind, Personen die einen Wohnsitz in Deuschland haben, Grenzgängerfamilien innerhalb der EU sind und nicht freizügigkeitsberechtigte Ausländer und sonstige im Ausland aktive berechtigte. Bei dem Elterngeld handelt es sich um eine Familienleistung. So haben auch Grenzgängerfamilien, die zwar in Deutschland arbeiten, aber ihren Wohnsitz in einem anderen Staat der EU haben, das Recht auf Elterngeld. Das heisst, dass auch Deutsche, die in einem anderen EU-Staat arbeiten, das Recht auf die Sozialleistungen dieses Landes haben. Dabei wird von der Elterngeldstelle überprüft, ob ausländische Sozialleistungen weit unter den deutschen liegen und es wird im Einzelfall ein Unterschiedsbetrag gezahlt. Nichterwerbstätige, zum Beispiel Studenten oder Rentner, haben nur dann ein Recht auf Freizügigkeit, wenn eine umfassende Krankenversicherung sowie ausreichende Existenzmittel bestehen. Dies muss auch für die Familienangehörigen gelten. Bei Migranten mit Niederlassungserlaubnis gilt, jeder der eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis und ein Recht zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit hat, besitzt das Recht auf Elterngeld. Eine Ausnahme ist die Erlaubnis sich wegen Krieges im Heimatland in Deutschland niederzulassen. Dabei muss sich der Antragssteller schon mindestens 3 Jahre in Deutschland befinden. Zu den sonstigen sich im Ausland befindenden aktiven berechtigten zählen Beschäftigte, die aufgrund eine Beschäftigungsverhältnisses temporär ins Ausland versetzt werden sowie Selbstständige die sich einige Zeit im Ausland aufhalten. Weitere berechtigte sind Entwicklungshelfer, Missionare, zwischenzeitlich bei einer überstaatlichen Einrichtung tätige Deutsche und Beamte die einer zugewiesenen Tätigkeit im Ausland nachgehen.


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Geschrieben in Finanzen |