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Die Immobilienfinanzierung

Für die meisten Menschen ist der Kauf einer Immobilie die größte und auch die bedeutendste Anschaffung ihres Lebens. Damit bei der fast immer notwendigen Immobilienfinanzierung keine ungeplanten Schwierigkeiten auftreten sollten Sie einiges beachten.

Die Nebenkosten beachten

Beim Erwerb einer Immobilie ist nicht allein der Kaufpreis entscheidend, die Nebenkosten spielen eine ebenfalls wichtige Rolle. Sie betragen etwa zehn bis fünfzehn Prozent des Kaufpreises und sollten nach Möglichkeit unbedingt aus vorher gebildeten Rücklagen bestritten werden. Im Einzelnen müssen Sie die Kosten für den Notar, die Grunderwerbssteuer, Gebühren für Grundbucheinträge und eventuell anfallende Maklercourtage eingeplant werden. Zusätzlich lassen sich viele Banken bei einer Finanzierung eine Grundschuld im Grundbuch eintragen. Die dafür fälligen Eintragungs- als auch Wiederaustragungsgebühren sind ebenfalls durch den Käufer zu tragen.

Das Eigenkapital

Auch wenn die meisten Banken in der heutigen Zeit eine Vollfinanzierung anbieten, sollten Sie dennoch im Vorfeld einer Finanzierung ein Eigenkapital Polster anlegen, dass etwa zwanzig Prozent des avisierten Kaufpreises betragen sollte. Dieses Polster bietet Ihnen Sicherheit, bei ungeplant anfallenden Extrakosten und lässt die gesamte Finanzierung auf festeren Füßen stehen.

Die Finanzierung

Haben Sie ihre Traumimmobilie gefunden, geht es daran die passende Finanzierung für das Objekt zu finden. Dabei sollten Sie unbedingt die Angebote verschiedener Banken vergleichen und sich umfassend aber unverbindlich beraten lassen. Nehmen Sie das Angebot an, welches Ihnen am ehesten zusagt und die umfassendsten Leistungen bietet. Insbesondere sollten Sie auf den Zinssatz und die Zinsbindung achten. Hier lauern die größten Kostenfallen.

Die Rückzahlung

Da die Rückzahlung in, je nach Zinsbindungsdauer, gleichbleibenden monatlichen Raten erfolgt und auf einen meist sehr langen Zeitraum von 20 oder mehr Jahren festgelegt ist, sollte hier der finanzielle Spielraum gut im Voraus geplant werden. Grob lässt sich sagen, dass die Tilgung einer Finanzierung nicht mehr als vierzig Prozent des dem Haushalt zur Verfügung stehenden Einkommens betragen sollte. Wer hier etwas defensiver plant, ist auch in Zeiten finanzieller Engpässe auf der sicheren Seite. Zusätzlich sollten vorzeitig Rücklagen für eventuelle spätere Sanierungsmaßnahmen einkalkuliert werden.

Die Tilgungsrate sollte dabei jedoch mindestens ein, besser zwei Prozent pro Jahr betragen, da sonst die Laufzeit der Finanzierung stark verlängert wird und die Zinskosten überproportional ansteigen.

Die Finanzierung einer Immobilie sollte gut recherchiert und realistisch geplant werden. Daher ist empfehlenswert sich einen Experten in Sachen Immobilienfinanzierung zu Rate zu ziehen. Dieser kann mit langjähriger Erfahrung schnell die sinnvollsten Finanzierungsmethoden für Sie ausfindig machen und mit Ihnen einen realistischen Finanzierungsplan erstellen.


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Geschrieben in Finanzierungen |